Lebensmittel – von woher kommen deine?

Es gibt unzählige Möglichkeiten sich seine benötigten Lebensmittel zu beschaffen, ob es nun zur Weihnachtszeit ist oder im Laufe des restlichen Jahres. Einige retten Lebensmittel aus Containern. Andere teilen ihre überschüssigen Lebensmittel im Foodsharingnetzwerk auf https://foodsharing.de/, bekommen eine Gemüsekiste geliefert oder gehen auf dem Wochenmarkt einkaufen. Wieder andere sind Teil einer Solidarischen Landwirtschaft, einer sogenannten SoLaWi.

In einer solidarischen Landwirtschaft verpflichtet sich eine Gruppe von Privatpersonen einen festen Betrag pro Monat an einen Hof oder eine*n Bauern*Bäuerin zu zahlen und gelegentlich auf dem Acker zu helfen. Dadurch ist der Hof unabhängig vom Marktgeschehen, kann fester planen und sich einer guten Landwirtschaft widmen. Im Gegenzug erhalten die Unterstützer*innen in Form von Gemüsekisten einen Großteil der Ernte im Laufe des Jahres. Häufig wird einmal die Woche an einem festen Punkt ausgeliefert. Durch die direkte Auslieferung variiert der Inhalt der Gemüsekisten, da die Ernte selbstverständlich sehr von dem jeweiligen Zeitpunkt des Jahres abhängt, sodass es im Frühling und Sommer mehr Salat gibt und im Winter einiges an Wurzelgemüse.

Es gibt sogar eine SoLaWi mit einem Abholungsort (einem sog. Depot) am Campus Wilhelminenhof. Mehr spannende Infos findest du hier: http://einleuchtend.org/speisegut/
Worauf wartest du noch?

Ach ja. Fast hätte ich es in der Aufzählung am Anfang vergessen. Es soll noch Menschen geben, die ihre Lebensmittel ganz banal im Supermarkt kaufen.