Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Wenn ich dieser Tage mit Freund*innen rede, dann klagen fast alle: „Wenn ich morgens aufstehe und zur Arbeit fahre ist’s dunkel – ebenso wenn ich heimkomme!“ Dazu ist’s eisekalt. Das schlägt nicht nur aufs Gemüt, sondern auch auf die Stromrechnung und somit aufs Klima! Die Tage im Dezember zählen zu den energieintensivsten im Winter: Mehr Beleuchtung gegen die dunkle Jahreszeit, Heizung gegen das Frieren – dazu kommen Lichterketten en masse und die Weihnachtsbäckerei. Irgendwo habe ich neulich davon gelesen, dass am 25.12. der Strombedarf um 1/3 erhöht ist im Vergleich zu einem gewöhnlichen Wintertag und die Stromversorger von der „Gänsebratenspitze“ scherzen…

Ich will euch ja nicht die Stimmung vermiesen – ich find Backen in der Weihnachtszeit auch gemütlich. Und warm mag ich es daheim auch haben. Und ja – ich habe zwar selbst keine Lichterkette, sehe aber durchaus den Charme, der in den überall in den Fenstern blinkenden winzigen Lichtlein steckt.

Deswegen gibt’s hier ein paar ganz praktische Tipps zum Energiesparen:

Advent, Advent – ein Lichtlein brennt. Aber es muss ja nicht die ganze Bude hellauf erleuchtet sein. Achtet mal darauf, dass nur da die Lampen brennen, wo ihr auch gerade Zeit verbringt. Und die gute alte Lichterkette – wie wär’s mit der LED-Version? Spart viel Strom und hält länger. Und es muss ja nicht die ganze Nacht blinken – die Zeitschaltuhr lässt grüßen (alternativ kannst du auch einfach den Stecker ziehen, wenn du schlafen gehst ;)). Und wo wir gerade bei stimmungsvoller Beleuchtung sind: Kerzen bleiben ungeschlagen und laufen auch ohne Kohlestrom.

Was hilft gegen die Kälte? Na klar, die Heizung. Aber manchmal reicht vielleicht auch Stufe 2-3 und dazu eine Decke oder der dicke Pulli, den Oma dir geschickt hat? Oder du suchst dir jemanden zum kuscheln. Und die beste Alternative: Viele Leute zum Glühwein einladen – das wärmt von innen und außen. Denn viele Menschen auf einem Haufen erzeugen nen Haufen Wärme.

Womit wir mit dem Glühwein beim nächsten Punkt wären: Der Energieverbrauch in der Küche. Hier gilt wie im restlichen Jahr auch: Deckel drauf, kleiner Topf. Und beim Plätzchen backen den Ofen ein wenig früher ausmachen und die Restwärme nutzen!

Trotzdem ist und bleibt der Stromverbrauch im Dezember hoch. Wäre es nicht toll, wenn der Strom da wenigstens vom Windrad kommt und nicht aus dem Klimakiller no 1 – dem Kohlekraftwerk? Dann beschenk‘ dich doch selbst mit echtem Ökostrom: https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/stromanbieter-wechseln/