Peeling fürs Meer

Die Feiertage stehen vor der Tür – Zeit, sich zu entspannen und für die Festlichkeiten schick zu machen. Duftende Duschschäume, bunte Peelings und andere Kosmetika machen das möglich. Doch wenn man sich dafür interessiert, was in Shampoo und Co. drin ist, dann stößt Normalo bei Begriffen wie „Sodium Laureth Sulfate“ und „Polyquaternium-7“ an seine oder ihre Grenzen.

Aber was ist alles in den Kosmetika, die wir täglich nutzen? Unter anderem mikroskopisch kleine Kunststoffe, die in fester und unlöslicher Form als Mikroplastik bezeichnet werden. Das beschränkt sich nicht nur auf die kleinen Kügelchen im Peeling. Synthetische Kunststoffe werden als Schleifmittel, Filmbildner, Füllstoff und Bindemittel genutzt.

Über das Abwasser gelangen die Polymere in unsere Kläranlagen, wo sie häufig nicht ausreichend herausgefiltert werden können. So gelangen Mikroplastik und flüssige Kunststoffe in die Umwelt und ins Meer. Da Plastik Schadstoffe anzieht, ist es umso schlimmer, dass Meerestiere das Plastik mit der Nahrung aufnehmen. Sind die synthetischen Kunststoffe erst einmal in die Umwelt gelangt, wird man sie so schnell nicht mehr los.

eskp.de [CC BY 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/4.0)], via Wikimedia Commons

Damit ihr in Zukunft Bescheid wisst, wie Ihr Plastik in Kosmetik erkennen könnt, haben wir hier eine Liste der üblichsten Kunststoffe und Silikone für euch:

Nicht nur Kunststoffe stecken in namenhafter Kosmetik, sondern häufig auch auf Mineralöl basierende Stoffe. Umgehen kann man das alles zum Beispiel mit Naturkosmetika von Alverde (dm), Weleda, Lavera und anderen Marken.

Mehr Infos findet ihr unter:
https://www.bund.net/meere/mikroplastik/
https://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/plastik-kosmetik
https://utopia.de/ratgeber/mikroplastik-kosmetik-produkte/